Ein Maß an Fairness sollte da sein

Über den Abstiegskampf, der nicht nur in der Burgenlandliga Fairness braucht.

Erstellt am 04. Februar 2021 | 00:03

Es ist quasi einzementiert, dass die Saison 2020/21 kein reguläres Ende bekommen wird. Auch Anfang Feber heißt es für die kickende Zunft: bitte warten! Bitte warten mit Training, bitte warten mit Testspielen und vor allem bitte warten mit der Fortsetzung der Meisterschaft, die Ende Oktober 2020 ein jähes Ende nahm.

Die meisten „Abschluss“-Tabellen sind aufgesplittet und kaum eine Liga schaffte einen Stand der Gleichmäßigkeit. Die Burgenlandliga ist da ein Parade-Beispiel, hat der Vierte Siegendorf noch vier Spiele weniger als der Dritte aus Parndorf. Etwas gesitteter geht es da schon ganz unten zu, haben die drei Schlusslichter aus Kohfidisch, Allhau und Oberpetersdorf jeweils acht Spiele in den Beinen, während die mit Kohfidisch punktgleichen Güssinger, einen Kick mehr abhielten. Kurz vor Ende der Transferzeit sind einige Kader nicht mehr die aus dem Herbst. Auch wenn es sich ob der ungewissen Lage doch in Grenzen hielt, gibt es diverse Klubs, die personell nachjustierten.

Ob ein Abstieg für irgendeinen Klub so fair wäre? Nein, kann er unter diesen Voraussetzungen gar nicht sein. Das Entgegenwirken fällt extrem schwer, aber Flexibilität darf kein Fremdwort sein. Und wenn es vielleicht nur Relegationsspiele sind. Sicher nicht der Weisheit‘s letzter Schluss, aber das ist die Wertung von nur der Hinrunde auch nicht.