Es könnte schlimmer sein...

Über die Lage der Innenstädte.

Doris Fischer
Doris Fischer Erstellt am 05. Februar 2020 | 05:17
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... ein Slogan, der auf Vieles zutrifft – auch auf die Innenstädte, die ja österreichweit einen schweren Stand haben. Eisenstadt macht da keine Ausnahme, obwohl die Landeshauptstadt viele Akzente setzt – gemeinsam mit dem Stadtmarketing. Der Branchenmix und der Standort sollen noch attraktiver werden. Es wird ja schon fleißig hergerichtet und modernisiert. Hippe Lokale und Locations sind am Entstehen. Und um das zu erzielen, müssen viele Räder in sich greifen.

So sind Politik, Vermieter und Wirtschaft gefordert. Die eine Seite wünscht sich mehr Initiative der Politik, die Politik wiederum wünscht sich mehr Entgegenkommen der Vermieter. So dürfe es nicht sein, dass Liegenschaften „herunterkommen“ und deshalb keinen Mieter finden oder aber, dass Mieten einfach zu hoch gegriffen sind.

Vergessen sind da ganz schnell Kritikpunkte, wie Erreichbarkeit oder Parksituation in Innenstädten. Was zählen soll, ist die Ausstrahlung und das Flair. Und an dem wird in Eisenstadt jedenfalls schon fleißig gearbeitet.