Für Top-Sechs fehlt Konstanz. Über den holprigen Start der burgenländischen Ostliga-Teams.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 09. Oktober 2020 (02:23)

Fünf Runden hat der SC Neusiedl am See absolviert. In vier Spielen blieb man ohne Treffer, nur drei Punkte stehen am Konto. In Summe ergibt das im Moment Rang 13 – Tabellenschlusslicht der Regionalliga Ost. Draßburg ist Achter, allerdings steht man mit vier Punkten (bei einem Spiel mehr) nur unwesentlich besser da. Rosige Zeiten sind das aus rot-goldener Sicht aktuell keine. Die Top-Sechs, in denen sich alle 13 Vereine am Ende des Grunddurchgangs gerne wiederfinden würden (weil die Liga geteilt wird und es nur unten im Fall des Falles gegen den Abstieg gehen würde), sind Stand jetzt weit entfernt.

Dass man nicht zu den Titelkandidaten zählte, war schon vor Beginn der Saison bekannt. Mit einem derart holprigen Start war aber dennoch nicht zu rechnen. Vor allem beim NSC war man trotz des vermehrten Augenmerks auf die Jugend angesichts der starken Leistung beim WAC im ÖFB-Cup, wo man erst in der Verlängerung scheiterte, mit viel Optimismus in die Saison gestartet. Draßburg wiederum machte zuletzt beim 2:2 gegen den schwächelnden Titelkandidaten Marchfeld zumindest einen kleinen Schritt nach vorne, forderte auch die bislang makellosen Leobendorfer beim 3:4 voll. So gesehen bleibt festzuhalten: Unsere Vertreter sind konkurrenzfähig, keine Frage. Was fehlt, ist Konstanz — und ohne die bleiben die Top-Sechs außer Reichweite.