Good News statt Krisenberichte. Über das Virus, das uns zusammenrücken ließ.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 25. März 2020 (05:20)

Es ist nicht leicht, im kleinen Burgenland so über Corona-Patienten zu berichten, dass die Öffentlichkeit informiert wird und gleichzeitig die Anonymität der Patienten gewahrt bleibt. So berichtete uns ein Bürgermeister bereits von Mobbing-Attacken gegen Corona-Patienten in Heimquarantäne.

Wir wollten uns daher mit unseren Berichten auf die positiven Dinge des Lebens in Corona-Zeiten konzentrieren. Dazu gehören unsere „Alltagshelden“ in den Krankenhäusern, Apotheken, Märkten und auf den Feldern. Trotz schlechtem Ruf: Landesbedienstete zählen dazu, auch sie riskieren ihre Gesundheit um „das Werkl am Laufen zu halten“. Und es gibt viele weitere Beispiele, einige haben wir auf den „Good News“-Seiten 18 und 19 portraitiert.

Insgesamt muss man zum Schluss kommen, dass wir als Gesellschaft trotz Distanz näher zusammengerückt sind.

Wer helfen möchte beim Zusammenrücken: Unsere Bauern brauchen Erntehelfer, Rettung und die Pannonische Tafel Freiwillige – und vielleicht die alte Dame in Ihrem Stiegenhaus Einkaufshilfe?

Was ist Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie mir: m.wagentristl@bvz.at