Grüne Energie? Ja, aber...!. Über die geplante PV-Anlage in Wimpassing und Hornstein.

Von Markus Kaiser. Erstellt am 13. Mai 2021 (03:45)

Das Ausgangs-Argument der Energie Burgenland und der Landesregierung ist sicher richtig: Wir stehen nicht am Anfang, sondern inmitten der Energiewende. Bis 2030 wird der Elektromotor den Verbrennungsmotor abgelöst haben. Die zusätzliche Energie, die wir für die Batterieladung brauchen, ist enorm. Die von der Landesregierung veranschlagte Verzehnfachung klingt plausibel. Dazu kann man stehen, wie man will, aber das sind die Fakten, die gerade von der globalen Automobilindustrie geschaffen werden.

Woher nehmen wir diese zusätzlich benötigte Energie? Weder Leitha noch Wulka lassen sich aufstauen wie die Donau, bei Atomkraft wissen wir immer noch nicht, wohin mit dem radioaktiven Müll. Aus Wind holen wir schon fast das Maximum heraus, bleibt also nur mehr die Sonne.

Jetzt kommt das Aber: Wir haben so viele große Parkplätze und Flachdächer rund um Eisenstadt, auf denen keine einzige Paneele steht. Nun eine 120 Hektar große landwirtschaftliche Fläche ausschließlich für PV-Paneelen zu nutzen – im Bezirk Neusiedl integriert man diese wenigsten in bestehende Windparks –, ist die billigste, aber sicher nicht nachhaltigste Lösung.