Handwerk und der goldene Boden. Werner Müllner über talentierte Lehrlinge und Lehre als Zukunftsjob.

Von Nina Sorger. Erstellt am 14. Juni 2017 (09:21)

Staatsmeister gibt es in der Landeshauptstadt eher selten. Wenn, dann nur im Sport, ansonsten sind Staatsmeister rar. Und doch gibt’s seit Kurzem einen neuen Staatsmeister in der Landeshauptstadt. Laszlo Hubicsak vom Eisenstädter Betrieb Josef Weninger ist Österreichs Bester beim Lehrlingswettbewerb der Schuhmacher.

Und auch bei Juwelier Kröpfl gibt‘s was zu feiern: Tina Bruckner schloss ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab. Ganz sicher gibt es in einigen weiteren Betrieben der Region ausgezeichnete Lehrlinge und Mitarbeiter.

In schwachen drei Wochen ist Schulschluss. Seit Monaten haben vor allem die Eltern entschieden, wie die Zukunft der Kinder aussehen wird, welches Gymnasium besucht wird, welches Studium gestartet wird.

Hat sich ein Kind entschlossen – wie es umgangssprachlich heißt – „nur“ eine Lehre zu machen, kommen die Eltern in Erklärungsnotstand und winden sich, zu erzählen, warum ihr Kind „nichts lernt“. Dabei heißt es doch „die Lehre“. Wissen, Können und Anpacken wird vorgelebt und gelehrt und obendrein gibt‘s Jobs und Aufgaben ohne Ende.