Herausforderung für Nachfolger. Nina Sorger über Rochaden in der SPÖ Eisenstadt.

Von Nina Sorger. Erstellt am 05. Dezember 2018 (04:15)

Das Personalkarussell in der SPÖ Eisenstadt hat Fahrt aufgenommen. Vor zwei Wochen hatte Vizebürgermeister Günter Kovacs angekündigt, sich mit Februar 2019 aus der Stadtpolitik zurückziehen zu wollen. Nun tritt auch Stadträtin Renée Wisak zurück.

Mit den letzteren verlassen die zwei Hauptstimmen der Eisenstädter SP-Fraktion den Gemeinderat. Von beiden ist zu hören, dass nun „ein junges Team“ dran sei und dies der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel sei. Auf die Stadtpartei, die nach außen derzeit einen sehr instabilen Eindruck macht, trifft dies definitiv zu: Nach Kovacs und Wisak bleiben großteils politisch unerfahrene Newcomerinnen im Gemeinderat übrig.

Als aussichtsreichste Kandidatin für die Kovacs-Nachfolge wird die 28-jährige Lisa Vogl gehandelt, die 2017 als Quereinsteigerin für den Nationalrat kandidierte und dann auf der Gemeinderatsliste erschien. Sollte sie gewählt werden, wird sie die zwei Jahre bis zum nächsten Gemeinderatswahlkampf brauchen, um sich in die Stadt- und Parteiagenden einzuarbeiten – und um die Parteibasis von ihren Qualitäten zu überzeugen.