Hoffnung nach dem Baupech. Nina Sorger über den steinigen Umbau des Gymnasiums Kurzwiese.

Von Nina Sorger. Erstellt am 24. Oktober 2018 (06:08)

In den 1950er-Jahren galt das Gymnasium Kurzwiese in Eisenstadt als modernste Schule des Landes. Damit dieser Standard auch in der heutigen Zeit wieder erreicht wird, wurde 2013 ein Riesenumbau in Angriff genommen.

Dieser war ziemlich vom Pech verfolgt. Es gab viele Rückschläge – manche durch Naturgewalt, viele davon von Menschenhand: Sechs Einbrüche, Grundwasser in der Turnhalle durch eine fehlerhafte Bodenplatte, angebohrte Spülkästen, die einen Wasserschaden in den unteren Geschoßen verursachten. Und noch immer gibt es Mängel, etwa das undichte Dach des Festsaal-Traktes, dessen Mangel man bisher nicht auf die Spur gekommen ist und das durch Regenwasser erst zu Schulbeginn die Deckenplatten vom Festsaal segeln ließ.

Nach der Ursache wird gefahndet, und Schüler und Lehrer freuen sich, dass sie nach fünf Jahren Dauerbaustelle eine schöne, moderne Schule bekommen haben, in der das Lernen und Lehren nach neuesten Standards möglich ist. Und ihnen allen bleibt die Hoffnung, dass nun die Unglücksfälle ebenso der Vergangenheit angehören wie der Bauschutt.