In der Kino-Pause mit Bus fahren. Werner Müllner über erfolgreiche Projekte und wie sie entstehen.

Von Nina Sorger. Erstellt am 21. Juni 2017 (04:11)

Egal, wie der Bus fährt – im Kreis, gegen den Kreis, mit Wiener Neustädter Kennzeichen oder mit einem Eisenstädter „E“ – wie man es auch dreht und wendet, der Stadtbus ist ein Erfolgsmodell. Von der ersten Ausfahrt an wurde er von der Bevölkerung angenommen.

Bürger, die zuvor ohne ihr Auto nicht sein wollten, sind nun stolze Besitzer einer Jahreskarte. Der Erfolg des Busses wird von allen Parteien anerkannt, Verbesserungsvorschläge werden dazu eingebracht. Die Idee eines innerstädtischen Verkehrssystems gab es lange. Dass es für Eisenstadt notwendig ist, davon mussten die Stadtväter erst überzeugt werden. Ein ähnliches „Spiel“ gibt’s nun beim Kino. Dass ein Kino eine Bereicherung wäre, kann niemand bestreiten.

Ebenso, dass der geplante Standort beim KUZ eine Bereicherung für die Innenstadt ist. Verständlicherweise wehren sich die Anrainer. Weil heuer Gemeinderatswahlen sind, wird noch hin- und hergeplänkelt und der Bau des Kinos verzögert. Nach der Wahl im Herbst wird der Realisierung nichts mehr im Wege stehen und bei der Eröffnung werden viele in der ersten Reihe stehen und sich für die tolle Initiative loben.