Innenstadt: Der Kampf gegen die Leere. Nina Sorger über Branchenmix und Verkaufsflächen.

Von Nina Sorger. Erstellt am 15. Februar 2017 (06:29)

Eine Studie über die Verkaufsflächen in den Innenstädten Österreichs stellt der Landeshauptstadt ein durchwachsenes Zeugnis aus: Überdurchschnittlich viele Shops in guter Lage einerseits, ein Anstieg bei den leerstehenden Geschäften andererseits.

Eisenstadt wird in der Studie zu jenen Städten gezählt, die „über Flächenressourcen verfügen, die derzeit der Markt nicht rechtfertigt.“ Sprich: Zu viele Geschäfte, zu wenige Kunden. In der Stadt will man sich davon nicht geschlagen geben.

Die Unternehmer basteln an Initiativen, um den Besucherschwung, den die Festivals im Schloss Esterházy in die Stadt bringen, auch in die Geschäfte zu lenken. Die Stadt hat sich sogar eine externe Beratungsfirma geholt, die die Unternehmer beraten, Vorschläge zur Verbesserung des Branchenmixes und Immobilienleitprojekte zur Erhöhung der Frequenz entwickeln soll ( die BVZ berichtete, siehe hier ).

Ob diese Bemühungen fruchten und die Innenstadt in der nächsten Studie nicht nur Top-Lagen anbietet, sondern vor allem genügend Kunden in die vorhandenen Geschäfte locken kann, wird sich zeigen. Probieren muss man‘s, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt.