Ist nach der Krise vor der Krise?. Über die Mühen der Ebene.

Von Markus Kaiser. Erstellt am 18. Juni 2020 (03:45)

Ein großer Sohn Donnerskirchens ist wieder heimgekommen. Nicht ganz freiwillig, aber auch nicht unglücklich. Das Corona-Virus hat Wolfgang Bans New York-Abenteuer nach zwei Jahrzehnten unterbrochen. Er rechnet damit, dass 60 Prozent der Lokale in NY den Lockdown und die darauffolgende Krise nicht durchhalten werden und zusperren müssen.

Wir sind am anderen Ende der Viren-Kurve, bei den „Mühen der Ebene“: Wir müssen wieder zu unserem normalen Leben zurückfinden. Dazu gehört ganz sicher, dass wir unsere Gastronomie wieder auf die Beine bringen. Das gemütliche Zusammensein beim Wirten ist etwas, das uns Burgenländer ausmacht und für das uns Gäste so sehr schätzen.

Das Gutschein-System, das sowohl Stadt Eisenstadt als auch Land Burgenland gestartet haben, ist ein richtiger Schritt, dass nun auch die Winzer-Hoffeste gefördert werden, ist ein zweiter. Am Ende der Schritte stehen Sie, der Konsument und Leser. Sie haben es nicht leicht: Einerseits Wirtschaft ankurbeln, andererseits Abstand halten. Irgendwie müssen wir das aber schaffen, damit vor der Krise nicht nach der Krise ist.