Jetzt sind die Spieler gefordert

über den jüngsten Trainerwechsel beim ASV Siegendorf.

Erstellt am 10. September 2021 | 03:04

Eigentlich läuft es sportlich rund in Siegendorf. Vier Siege, ein X und nur eine Pleite (0:1 beim Bezirksderby in Klingenbach) bedeuten für Kapitän Alois Höller und Co. Platz vier in der Burgenlandliga mit 13 Punkten. Fünf Zähler fehlen auf das bislang makellose Spitzenduo Oberwart und Parndorf (18). Eigentlich kein Grund für einen Trainerwechsel – sollte man meinen.

Doch Präsident Peter Krenmayr und sein Vorstandsteam zogen noch nach dem 3:1-Sieg in Kohfidisch die Reißleine und trennten sich von Trainer Josef Kühbauer. Von Stagnation und sportlichem Stillstand war die Rede. Überzeugender Offensivfußball, wie man ihn aus den letzten beiden Jahren in Siegendorf kannte, war Mangelware. Seit Montag darf nun Neo-Coach Marek Kausich ran, der als Ex-St. Margarethen- und Mattersburg Amateure-Cheftrainer die Burgenlandliga bestens kennt. Viel Zeit für Neuerungen bleibt während der Saison nicht. Dafür ist der Druck groß, um die Lücke nach oben wieder zu schließen.

Also braucht es schnelle, frische Reize sowie ein Aha-Erlebnis. Ein neuer Trainer ist zu diesem Zeitpunkt der Saison oft das einzige personelle Druckmittel eines Vereins. Nun sind aber wieder die Spieler des Titelfavoriten voll gefordert. Nur sie können in der Tabelle Boden gut machen – und den Beweis antreten, dass sie sehr wohl die nötige Qualität für den Ostliga-Aufstieg haben.