Krisen sind auch Chancen. Über eine lehrreiche Zeit.

Von Markus Kaiser. Erstellt am 18. März 2020 (05:37)

Zeit zum Nachdenken haben wir ja genug, wenn wir unseren Teil zum Kampf gegen das Virus beitragen und zu Hause bleiben.

Nachdenken werden die Leute zu Hause sicher über das Wesentliche: Lebensmittel. Vielleicht war es ja doch ein Fehler, sich zu sehr auf spanische Salate und italienische Paradeiser zu verlassen? Auf regionale Rüben können wir auch in Krisenzeiten vertrauen.

Auch wesentlich: Informationen. Social Media-Katastrophenmeldungen werden stärker hinterfragt, ORF und Zeitungen wie der BVZ mehr vertraut. Das schlägt sich in Leserzahlen nieder und trägt zur Beruhigung der Lage bei.

Das Vertrauen steigt auch in uns selbst als Gesellschaft. Wir halten zusammen. Tausende Freiwillige, darunter Thomas Steiner junior, melden sich zum Zivildienst, die Pannonische Tafel kümmert sich um die, die sich Hamsterkäufe nicht leisten können, Gemeinden bringen Lebensmittel zu denen, die gefährdet sind, um einzukaufen.

Wenn wir aus diesen Überlegungen die richtigen Handlungsanleitungen ziehen, kommen wir als Gesellschaft stärker aus der Krise, als wir reingeschlittert sind.