Mittlerweile zählt jeder Einzelne. Über „unseren“ Anteil an einer Fortführung der Fußball-Saison.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 19. September 2020 (01:45)

Das Coronavirus traf sehr viele Menschen ins Mark. Zahlreiche Bereiche unserer Gesellschaft kämpfen mit den Folgen der Pandemie. Auch der Fußball musste erst zurückstecken, ehe man doch vor vielen anderen wieder zurück in den vermeintlichen Alltag durfte. Bis dato ist auch noch wenig passiert. Einige Spiele wurden verschoben, immer wieder tauchen Verdachtsfälle auf. Und die allgemeine Lage wird nicht besser.

Also gilt seit Montag eine neue Verordnung. Die Corona-Auflagen, die auch den Fortbestand von Veranstaltungen wie Fußballspielen sichern sollen, werden nun strenger gehandhabt. Spiele ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze sind im Freiluftbereich nur mehr mit bis zu 100 Personen möglich. Eine schwierige Hürde, denn viele Vereine können unter diesen Voraussetzungen nicht zaubern, um ihre Besucher den Auflagen entsprechend unterzubringen. Wirtschaftliche Einbußen könnten die Folge sein, wenn Obergrenzen eingehalten werden müssen. Auch wenn es stets um das große Ganze geht – den Spielbetrieb zu sichern.

Dafür zählt trotzdem unterm Strich jedes einzelne Match. Um Schritt für Schritt sicherzustellen, dass die Meisterschaft regulär gewertet werden kann. Und es zählt in Zeiten wie diesen jeder einzelne Fan – nicht zuletzt, wenn es bei der Einhaltung der Auflagen um ein Mindestmaß an Vernunft geht.