Nächste Woche ist es zu spät. Werner Müllner über die Notwendigkeit des Wählens.

Von Nina Sorger. Erstellt am 27. September 2017 (05:21)

Der Wahlkampf wurde vor einem Jahr von Eisenstadts SPÖ-Vizebürgermeister Günter Kovacs eröffnet und endet am Wochenende für hunderte Funktionäre und Kandidaten im Bezirk. Tausende Programme wurden verteilt, dutzende Feste besucht, hunderte Hände geschüttelt, unzählige Tombolapreise gespendet und tausendfach auf die Vorzugsstimme hingewiesen – das alles und noch viel mehr haben die Kandidaten der Parteien gemacht.

Was aber umso wesentlicher ist, ist das, was die Kommunalpolitiker in den vergangenen fünf Jahren gemacht haben. Am Sonntag ist dafür Zeugnisverteilung und am Montag gibt es vielleicht da und dort einen neuen Bürgermeister. Auf jeden Fall gibt es neue Gemeinderäte und neue Verteilungen der Mandate in den Sitzungssälen der Gemeinden. Einige Politiker werden jubeln, anderen wird das Gesicht einschlafen.

Damit das nicht auch bei den Bürgern so ist, gibt es nur eine Lösung: Am Sonntag zur Wahlurne gehen, das Kreuzerl bei jenen machen, die für einen persönlich den richtigen Weg gehen. Denn nur wer wählen geht, kann auch mitbestimmen, wie die Zukunft seiner Gemeinde aussehen soll.