Neuanfang im Gemeinderat. Werner Müllner über den Neustart der Zusammenarbeit.

Von Nina Sorger. Erstellt am 11. Oktober 2017 (05:13)

Das Ergebnis der Gemeinderatswahl wurde einige Male überschlafen, bei den einen ist der Brummschädel vom Feiern vorbei, bei den anderen sind die Kopfschmerzen vom Grübeln was man falsch gemacht hat auch schon weg.

Jetzt kommt das Tagesgeschäft: In der Landeshauptstadt zum Beispiel hat die SPÖ sieben Mandate, mehr als die Hälfte sind Neue. Der Leiter des Prüfungsausschusses muss ebenso neue besetzt werden wie Funktionen im Wasserleitungsverband, Bauausschuss und -zig anderen Stellen. Detto bei den Grünen. Hier verzichtet Yasmin Dragschitz auf ihr Mandat und es geht eine erfahrene Gemeinderätin verloren.

Leichter haben es FPÖ und ÖVP. Hier gibts Zuwächse, die Arbeit wird geteilt. Dennoch, der Einstieg für ÖVP-Neuling Stefan Lichtscheidl als Stadtradt wird auch nicht ohne sein. Über all dem schwebt der Begriff vom Neuanfang. Der Wähler hat für die Landeshauptstadt sehr deutlich gesagt, was er haben will. Die Fronten sind geklärt, damit sollten nun die Unhöflichkeiten des Wahlkampfes vergessen sein und es kann fünf Jahre respektvoll für Eisenstadt gearbeitet werden.