Neue Chance für eine Reduktion. Über ein schon länger brennendes Thema in der burgenländischen Tennisszene.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 26. November 2020 (03:45)

Alle Jahre wieder. Dieses bekannte Weihnachtslied wird in der Adventzeit nicht nur von vielen Kindern angestimmt, sondern trifft auch auf die Anträge, welche beim Burgenländischen Tennisverband seitens der Mitgliedsvereine vor der Jahreshauptversammlung eingegangen sind, zu. Einmal mehr wird darüber abgestimmt die Anzahl der Spiele(r) in der Mannschaftsmeisterschaft (bislang sechs Einzel, drei Doppel) von der Kreisliga abwärts zu reduzieren. Die Vorteile für Hobbyspieler sind klar: verringerter Zeitaufwand, Erleichterung der Organisation der Teams für die Mannschaftsführer, womöglich gar eine Erhöhung der Mannschaftsnennungen. Starke Argumente. Und dennoch wurde die Reduktion der Spieleranzahl in den beiden vergangenen Jahren seitens der Mitgliedsvereine abgelehnt. Im Vorjahr zwar mit einer knappen Mehrheit von 118 zu 108 Stimmen, aber doch.

Heuer könnte aber die Stunde der „Meisterschaftsbeschleunigung“ geschlagen haben. Es liegen diesbezüglich sogar zwei unterschiedliche Anträge vor. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird einer davon auch Zustimmung finden, denn ein Trend zeichnet sich ab. Die bereits erfolgte Senkung der Spieleranzahl seitens des BTV aufgrund der Covid-19-Situation im Frühsommer dürfte auch die „Hardliner“ der Tennisszene von der Sinnhaftigkeit der Reduktion überzeugt haben.