Nötiger Blick über die Landesgrenze. Über den jüngsten Schwund an Teams in der Basketball- Landesliga.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 25. September 2019 (02:31)

Da waren´s nur noch drei: In der burgenländischen Basketball-Landesliga sind derzeit nur drei Teams gemeldet. Neben Jennersdorf und Mattersburg sind das noch die UBC Eisenstadt Warriors, als einzige Mannschaft ohne Rückhalt aus der Bundesliga. Oberwart hat sich von der Landesliga verabschiedet. Ebenso die BBC Nord Dragonz — jedenfalls von der rot-goldenen Liga. Die Drachen wollen künftig in Niederösterreich starten. Eigentlich war geplant, ab heuer wieder mit einer Landesliga-Truppe zu starten. Die legendären Hauptstadt-Derbies werden also doch kein Comeback feiern.

Für die sportliche Qualität und das Zuschauerinteresse an der Landesliga ist der Team-Schwund sicherlich nicht förderlich. Den Dragonz muss man zugestehen, dass die eigene sportliche Entwicklung (= mehr Spiele für die Zweiermannschaft in Niederösterreich) im Vordergrund steht. Auch wenn Obmann Roland Knor, der gleichzeitig auch Vize-Präsident des Burgenländischen Basketball-Verbands ist, in einer moralischen Zwickmühle steckt.

Was bleibt? Eine weitgehend sportlich wertlose Meisterschaft mit drei Teilnehmern und die Hoffnung, dass über kurz oder lang die beiden Landesligen vom Burgenland und Niederösterreich zusammengelegt werden. Diese Variante wäre nämlich eine echte Alternative – mit neuen Paarungen und Schwung im Unterhaus.