Parkplätze und ein paar Busse. Werner Müllner über das Erfolgsprojekt Stadtbus und das Theater rund ums Kino.

Von Nina Sorger. Erstellt am 18. Januar 2017 (08:57)

Die Osterwiese in Eisenstadt war bis vor Kurzen ein APCOA-Platz für Dauerparker. Seit Jahresbeginn ist der Parkplatz in das Kurzparksystem der Stadt eingegliedert. Und in naher Zukunft wird der Parkplatz auch nur mehr halb so groß sein. Der Rest der Fläche wird dem Kino weichen.

Dass das gar nicht die große Tragödie sein muss, hängt vielleicht damit zusammen, dass der Stadtbus im Dezember gestartet ist und eine tolle „Einmonatsbilanz“ hingelegt hat. Das Projekt ist – abgesehen von kommenden weiteren Verbesserungen – abgeschlossen und läuft. Einem Teil der Bürger ist der Bus egal, die anderen sind begeistert.

Vielleicht sollte man beim offenen Kinoprojekt genauso agieren. Dass ein Kino für Eisenstadt toll wäre, da sind sich alle Parteien mehr oder weniger einig. Und auch die Bürger haben ihre Entscheidung dazu getroffen. Ein Großteil freut sich, den anderen ist das Kino egal beziehungsweise sind sie dagegen. Es wäre wohl sinnvoll, das Projekt Kino aus dem Wahlkampf zu nehmen.

Die Bürger haben dazu bereits „gewählt“ und möchten auf ein Dahinstreiten bis zur Wahl im Oktober gerne verzichten.