Ricola und die Hauptstadt. Werner Müllner über die Öffnung der Schulkreuzung

Von Nina Sorger. Erstellt am 12. Oktober 2016 (09:56)

Was haben die Kräuterzuckerl Ricola und die Landeshauptstadt gemeinsam? Eigentlich nur das „Wer hat’s erfunden?“ Nein, nicht die Schweizer, die Eisenstädter Gemeinderäte waren es… Sie haben keine neuen Pastillen erfunden, sondern ein kleines Stück Verkehrslösung: Das Geradeausfahren an der Kreuzung zwischen St.-Rochus-Straße und Bahnstraße bei der Volksschule wird ab 7. November erlaubt.

Ein guter Plan: Selbst bei der Suche nach einer wissenschaftlichen Begründung für die Öffnung – also einer Verkehrszählung – zeigte es sich, dass einem relativ großen Prozentsatz der Autofahrer das Geradeaus-Fahrverbot so was von wurscht ist und sie schon jetzt geradeaus fahren… Verkündet wurde die Öffnung kürzlich vom Rathaus, mittlerweile nehmen ÖVP, SPÖ und FPÖ für sich in Anspruch, Vater der Idee zu sein.

Wobei: Bei der Quelle zeigen sich alle einig: Gespräche mit Eisenstädtern haben sie überzeugt, dass die Öffnung der Kreuzung eine gute Lösung ist… Wobei wir wieder bei den Schweizern wären: Ganz einfach öfters die Leut` fragen.