St. Margarethen im Burgenland

Erstellt am 17. Oktober 2018, 04:41

von Nina Sorger

Sanierung plus Verkehrsplan. Nina Sorger über die Verkehrsproblematik an der Grenze.

Die Grenzstraße von St. Margarethen in Richtung Ungarn ist seit Jahren Diskussionsthema in der Region. Erst ging es um den schlechten Zustand der Straße, dann um einen Ausbau auf ungarischer Seite. Immer geht es aber – vor allem bei den Anrainern von St. Margarethen bis nach Oslip – um die Verkehrs- und Lärmbelastung, die jene 3.200 Autos bringen, die sich täglich über die Grenze wälzen. Nun wird einer der letzten Straßenabschnitte saniert. Danach soll – zumindest für die Autofahrer – eine Besserung eintreten. Der schlechte Straßenzustand wird dann immerhin wieder ein Stück weit beseitigt sein. Auch auf ungarischer Seite ist eine Sanierung geplant. Ein gemeinsames EU-Projekt zwischen Burgenland und Ungarn ist eingereicht. Was die Verantwortlichen bei aller gemeinsamen Planung aber nicht vergessen sollten: Eine bloße Straßensanierung hilft zwar den Autofahrern, nicht aber den Anrainern. Eine langfristige Lösung kann nur ein umfassender Generalverkehrsplan bringen, der sämtliche Grenzverbindungen einschließt und auch verkehrsregulierende Maßnahmen beinhaltet.