Solidarität im Härtefall. Über die Zusammenarbeit beim Brandeinsatz in Mörbisch.

Von Nina Sorger. Erstellt am 08. Mai 2019 (04:11)

Zum flammenden Inferno wurde am Montag dieser Woche der Mörbischer Hafen: Insgesamt vier Boote der Schifffahrtslinie Weiss standen im Vollbrand, ein weiteres Schiff und die Steganlage wurden beschädigt, auch das Schilf wurde angesengt. Dass nicht mehr passiert und auch niemand verletzt worden ist, ist das Ergebnis perfekt funktionierender Zusammenarbeit und Solidarität.

Einerseits waren an diesem Einsatz an einem Wochentag zehn Feuerwehren mit rund 120 Mitgliedern beteiligt, die großteils ihre Arbeitsstätten verließen, um bei der Bekämpfung des Brandes zu helfen. Diese Einsatzbereitschaft kann nicht oft genug gewürdigt werden und zeugt von einem ausgeprägten Sinn für Solidarität. Den bewies aber auch „Konkurrenzschiffer“ Roman Drescher, denn er brachte zwei der Schiffe in Sicherheit und bewahrte sie vor den Flammen.

Bei allem G´riss um die Fahrgäste, bei aller Konkurrenz, die in der Wirtschaft herrschen mag, ist es schön zu sehen, dass die Unternehmen ohne Wenn und Aber zusammenhelfen, wenn es hart auf hart kommt, und Solidarität die Konkurrenz überwiegt.