Starre Positionen einmal lösen. Nina Sorger über die Segelzukunft im Seebad Breitenbrunn.

Von Nina Sorger. Erstellt am 01. Mai 2019 (06:02)

Segeln im Breitenbrunner Seebad bleibt ein Thema voller Spannung. Vor Kurzem wurde mit dem „Lakeside Sailing Club“ ein neuer Segelclub gegründet – der insgesamt dritte auf diesem Areal. Damit wollen Esterhazy, Sportunion und einige Segler den Segelsport im Spitzen- und Breitensport sicherstellen – unabhängig vom Yachtclub Breitenbrunn, mit dem eine Einigung trotz Vermittlungsversuchen seitens der Sportunion bisher nicht möglich war.

Die Situation auf dem Areal ist vertrackt, denn der Yachtclub lehnt es ab, sein Clubareal zu verlassen und ein anderes Grundstück im Seebad zu beziehen, während die Esterhazy Betriebe als Grundstückseigentümer vom Yachtclub die Räumung des Geländes fordert und ihn nur zu ihren Bedingungen im Seebad belassen will. Nun hat sich mit dem Land Burgenland ein weiterer Vermittler eingeschaltet. Inwieweit diese Bemühungen von Erfolg gekrönt sein werden, wird sich zeigen, hängt allerdings vom Willen der Beteiligten ab. Und die Beteiligten wären gut beraten, ihre starren Positionen zu lösen und einen Schritt aufeinander zuzugehen.