Statt Lösungen Zeit gewonnen. Über die diskutierte Verlängerung der A3.

Von Nina Sorger. Erstellt am 03. April 2019 (04:28)

Der Landtag hat einmal mehr bekräftigt, dass die Landesregierung eine Verlängerung der A3 bis zum Grenzübergang Klingenbach nicht bewilligen wird, wenn die betroffenen Gemeinden nicht zustimmen. Damit bestätigt er auch die Aussagen von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, der – im Hinblick auf den bereits weit fortgeschrittenen Autobahnausbau auf ungarischer Seite – betonte, dass ohne eine länderübergreifende Abstimmung der Verkehrskonzepte und die Einbeziehung der Gemeinden gar nichts ausgebaut werde, während Landesrat Alexander Petschnig im Sinne der Wirtschaft einen Ausbau „so rasch wie möglich“ fordert. Mit dem neuen Bekenntnis zur Einbeziehung der Gemeinden hat man sich neuerlich Zeit verschafft und eine Entscheidung, ob ausgebaut wird oder nicht, wieder hinausgeschoben, denn mit den Bürgerinitiativen und Gemeinden gab es bisher keine neuen Gespräche. Allerdings: Die LKW werden so oder so aus Ungarn durch Österreich Rollen, daher sollte man sich darüber Gedanken machen, mit welchen Maßnahmen die Anrainergemeinden geschützt werden können.