Tourismus: Mitbewerber und Bereicherung. Nina Sorger über die Bettensituation in der Landeshauptstadt.

Von Nina Sorger. Erstellt am 15. August 2018 (04:21)

571 Betten stehen Gästen in der Landeshauptstadt zur Verfügung, die meisten davon sind heuer auch belegt, aber „es könnte mehr sein“, wie von Hoteliers zu hören ist. Auch sie merken den heurigen Ausfall der Oper im Steinbruch. Daher hofft man auf das kommende Jahr und noch auf den Herbst, wenn etwa das Herbstgold Festival wieder zusätzliche Gäste in die Stadt spült.

Was die Ganzjahresauslastung betrifft, so könnte es mehr sein: Der hochwertige Seminar- und Tagungstourismus entdeckt seit einigen Jahren zwar ansatzweise die Landeshauptstadt, verteilt sich aber dennoch oft in die Luxushotels im Umland, wie Rust oder Neusiedl, weil der Landeshauptstadt teilweise – trotz zweier Vier- und mehrerer Drei-Stern-Häuser – einfach die Kapazitäten fehlen.

Nun ruht die Hoffnung – wie schon seit Jahren – auf dem von Esterházy geplanten Hotelprojekt in der alten Gebietskrankenkasse. Dies mag – sobald es einmal fertig geplant und errichtet ist – zwar ein Konkurrent mehr, aber vor allem auch eine Bereicherung für die Stadt sein. Frei nach dem Motto: „Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu.“