Wachstum ist Herausforderung. Nina Sorger über den Bauboom in der Landeshauptstadt und seine Auswirkungen.

Von Nina Sorger. Erstellt am 10. Oktober 2018 (04:18)

Die Landeshauptstadt ist – überspitzt formuliert – auf dem besten Weg zur Großstadt, und das ist an allen Ecken und Enden sichtbar. Kräne und Baustellen prägen das Stadtpanorama. Dabei werden aber nicht nur große Firmen- und Geschäftshäuser, wie etwa der neue OBI-Markt (die BVZ berichtete, siehe hier und unten) gebaut.

Derzeit boomt auch der Wohnungsbau und vor allem die drei großen Siedlungsgenossenschaften frönen dem Baufieber. Allein bis 2020 sollen aus heutiger Sicht in der Innenstadt, aber auch in den Stadtteilen zusammengezählt 611 neue Wohneinheiten fertiggestellt sein.

Die Stadt, aber auch die Bauträger selbst stehen dabei vor großen Herausforderungen: Zum Einen muss die Infrastruktur in der Stadt entsprechend ausgebaut werden. Dem trägt die Stadt beispielsweise mit zwei neuen Kindergärten Rechnung. Andererseits müssen sie – in Zeiten zunehmender Bodenversiegelung – aber auch den Mittelweg zwischen Expansion in bereits aufgeschlossenes Baugebiete und der Nutzung bereits gewachsener Strukturen, also leer stehender Gebäude und Brachland, finden.