Wein, See, Liszt, Haydn... Buch?. Über den Erfolg der Eisenstädter Jung-Autorinnen.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 11. Juni 2020 (05:10)

Jetzt wird es dann doch auffällig: In der heutigen Eisenstädter (ePaper)-Ausgabe und online (siehe hier) findet sich nun schon das dritte Portrait von jungen Schriftstellerinnen aus Eisenstadt innerhalb von wenigen Wochen.

Sei es Theodora Bauer und der so für das burgenländische Selbstverständnis so wichtige historische Roman „Chikago“. Oder Barbara Zemans „Immerjahn“, die vom Hetscherlberg aus über die Welt nachdenkt. Und nun eben Anria Reicher, die dem Leser im „Haydn-Pentagramm“ das Werk Haydns so spannend näher bringt, wie es sonst nur Dan Brown mit dem Werk Da Vincis schafft. Sie alle haben das Potenzial, ein Bestseller zu werden — was in Österreich 3.500 oder mehr verkaufte Exemplare bedeutet.

Dass das Trio so jung schon bei großen deutschen Verlagen unter Vertrag genommen wurden, spricht für die literarische Qualität der Haydn-Stadt.
Zu unserem burgenländischen Stolz sollte nicht nur gehören, unseren Wein zu trinken und hin und wieder Haydn oder Liszt zu hören, sondern auch die Bücher unserer Schriftsteller zu lesen. Probieren Sie es! Man ist nach dem Zuschlagen der letzten Seite ein anderer Mensch als der, der die erste Seite geöffnet hat. Das kann man nach ein paar Stunden am Handy oder vor dem TV eher nicht behaupten.

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