Weniger ist oft tatsächlich mehr. Über den Verzicht, der ein Gewinn sein kann.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 26. Februar 2020 (05:39)

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen hat eine vernichtende Statistik herausgegeben: Von allen fast 200 UN-Mitgliedsstaaten nehmen nur US-Bürger im Schnitt mehr Kalorien täglich zu sich, als wir Österreicher.

Das hat katastrophale Folgen für unsere Gesundheit und unseren Beitrag für die Gesundheit des Planeten – denn, wenig Fleisch essen wir ja auch gerade nicht.

3.750 Kalorien. Das ist eine Zahl, die wir uns einmal vor Augen halten sollten. Die Fastenzeit ist dafür genau richtig.

Aus Seite elf beschreibt die Diätologin des Krankenhauses Eisenstadt die vielen Vorteile des Fastens. Weniger zu essen macht uns körperlich wie geistig fitter und damit in weiterer Folge sicherlich auch glücklicher.

Es gibt viele Arten zu fasten: Weniger als 500 Kalorien täglich zu essen oder „Intervallfasten“, also entweder 12 Stunden am Stück nichts zu essen oder ein, zwei Tage die Woche auszulassen.

Man muss also nichtmal streng religiös sein um zu fasten. Man sollte einfach nur seinem Körper und der Umwelt etwas Gutes tun wollen. Probieren Sie es aus!

Wie ist Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie mir: m.wagentristl@bvz.at