Wichtige Signale für die Jugend. Über den neu gegründeten Nachfolgeverein des SVM.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 13. August 2020 (03:40)

Mattersburger Sportverein (kurz MSV) 2020. Daran wird man sich erst einmal gewöhnen müssen, wenn man an Fußball in Mattersburg denkt. Immerhin spielte der SV Mattersburg knapp zwei Jahrzehnte eine Rolle in Österreichs Profifußball — bis zu seinem jähen Ende. Seit Montag ist der MSV 2020 jedenfalls die Zukunft der einstigen Fußball-Hochburg des Burgenlands und – noch viel wichtiger – die Heimat für rund 130 Kinder, die mit dem Aus des SVM ihr sportliches Zuhause verloren hatten.

Der Grundgedanke von Neo-Vereinsboss Manfred Strodl war eben, nicht zuzulassen, dass so viele Nachwuchskicker Mattersburg den Rücken hätten kehren müssen. Dass der Nachwuchs das Fundament eines Vereins darstellt, ist dem Funktionärsteam des MSV 2020 klar — nur damit sollte man sich aber nicht zufriedengeben. Immerhin gibt es den Gedanken einer Kampfmannschaft, die dann ab der Saison 2021/22 ins Geschehen, sprich die 2. Klasse Mitte, einsteigen soll. Potenzial dafür sieht man zur Genüge. Im kommenden Sommer gibt es zahlreiche U16-Spieler, die dann direkt den Sprung in eine Kampfmannschaft wagen könnten und an die zwei wichtige perspektivische Signale gesendet werden: Erstens bleibt der Fußball in Mattersburg für die Jugend heimisch, zweitens setzt man auch auf diese.