Wissenschaft und Parteipolitik. Über den Streit um die FH – ja, immer noch.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 02. Juli 2020 (05:47)

Dass in dieser Kommentarspalte immer versucht wird, beide Meinungen in einer politischen Auseinandersetzung zu Wort kommen zu lassen, muss man gewissen Landhausmenschen leider manchmal auch bis nach 22 Uhr noch erklären. Deswegen noch einmal deutlicher: Die Fachhochschule ist für Eisenstadt eine viel zu wichtige Institution, um sie zum Spielball der Parteipolitik zu machen.

Im Zuge der leidigen Diskussion um die FH-Förderungen meldeten sich viele Studierende bei der BVZ. Alle hatten nur Bestes über die FH zu sagen – egal von welcher Politfraktion kommend.

Das ist ein sehr erwachsenes, sehr Sach- und Ergebnis-bezogenes Gesprächsniveau, das die oft gescholtenen „Millenials“ hier an den Tag legten.

Es ist ein Gesprächsniveau, das man sich genau in dieser Angelegenheit von den Politikern wünscht. Drohungen und Fingerzeige machen den Wissenschaftsstandort Eisenstadt und Burgenland nicht besser. Und darunter leiden dann schlussendlich alle.

Die Gespräche zwischen Doskozil und Steiner sind ein erster Schritt – der zu einem gemeinsamen (!) Ziel führen sollte.