Wo Müll ist, muss Entsorgung sein

Nina Sorger über den Bau einer neuen Anlage zur Aufbereitung von Müll.

Erstellt am 27. Februar 2019 | 04:33
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Als das Wulkaprodersorfer Versorgungsunternehmen Hackl 2017 von einem Brand heimgesucht wurde, gingen eine Ersatzbrennstoffanlage und Tonnen an Plastikmüll in Flammen auf. 350 Feuerwehrleute mussten 24 Stunden lang löschen – und irgendwo dazwischen regten sich einige Passanten über den Rauch und Gestank des brennenden Mülls auf und machten den Betrieb gleichsam verantwortlich für das Müllproblem.

Dieser Tage wurde in der Firma – die trotz erschwerter Bedingungen den Betrieb aufrecht erhielt – der Spatenstich zu einer neuen Müllaufbereitungsanlage vorgenommen. Durch Sortierroboter sollen noch mehr Wertstoffe aus dem Abfall gewonnen werden, und auch Lärm und Emissionen werden reduziert.

Bevor jene, die sich damals über den brennenden Müll empört haben, über den Bau einer neuen Müllanlage aufregen, sei ihnen gesagt: Wir alle produzieren Tonnen an Müll und kaufen mitunter Bioobst in der Plastikverpackung. Und solange das so ist, sollte man froh sein über jede Innovation, die die Müllentsorgung effizienter macht und damit das Müllproblem zu lösen hilft.