Wohnkosten: Es geht noch teurer. Über kommende kommende Zuzugs-Welle aus der Stadt.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 11. Februar 2021 (03:45)

Unsere Welt wird immer vernetzter. Tendenzen, die es heute in London gibt, gibt es morgen in Wien und übermorgen im Nordburgenland.

In London reden derzeit alle von der neuen „Stadtflucht“. Die Menschen haben in der Zeit des Lockdowns die Natur wiederentdeckt, haben sich den Stress der Stadt abgewöhnt. Die neue Arbeitswelt mit Home Office und Video-Konferenzen hat die so genannte Suburbanisierung neu befeuert. Alle wollen aufs Land ziehen, im Innenstadt-Büro braucht man ohnehin nur noch wenige Tage physisch anwesend zu sein.

Uns am Land bestätigt das einerseits in unserer Lebensart, es bietet auch einige geschäftliche Vorteile (neue, gute Kunden).

Aber ein großes Problem befeuert diese Suburbanisierung nur: Wir werden immer mehr Speckgürtel. Die Preise explodieren, unsere Natur wird verbaut. Die Landesregierung versucht finanziell gegenzusteuern, das letzte Wort haben die Bürgermeister. Einige, aber nicht alle haben das Problem erkannt. Der überhitzten Wohnraum-Markt kann nur abkühlen, wenn die Menschen aus der Gemeinde ein Vorkaufsrecht auf Wohnraum bekommen. Zur Not– und sicher nicht zur Freude der Baukonzerne – per Gesetz.