„Wunder“ rund um Weihnachten. Werner Müllner über Weihnachtsfrieden im Gemeinderat.

Von Nina Sorger. Erstellt am 20. Dezember 2017 (05:10)

Zu Weihnachten gibt es strahlende Augen. Meist bei Kindern, weil sie doch jenes teure Spielzeug von Christkind bekommen haben, das ihnen ihre Eltern nie im Leben gekauft hätten. Ähnlich leuchteten Bürgermeister Steiners Augen, als er mit SPÖ-Vizebürgermeister Günter Kovacs ankündigte, dass die SPÖ für das Gemeindebudget 2018 mitstimmen wird. So war es auch: Die 17 ÖVP-Gemeinderäte beschlossen mit den sieben SPÖ-Gemeinderäten das Budget.

„Eine klare absolute Mehrheit der ÖVP bedeutet nicht, dass wir alles alleine entscheiden wollen“, erklärt Steiner. Der SPÖ wurden im Budget Möglichkeiten eingeräumt: Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED, gestaffelte Tarife bei verschiedenen Projekten und Senkung der Jahreskarten-Preise für den Stadtbus für Bezieher des Heizkostenzuschusses.

Obendrein ist ein Konsens zwischen ÖVP und SPÖ sicherlich einträglich bei Projekten, bei denen die Stadt die Hilfe des Landes braucht. Schaden kann diese Einigkeit nicht, und was gibt es Schöneres, als wenn zu Weihnachten alle friedlich auseinandergehen und sich zu Neujahr mit einem Lächeln wieder treffen?