Zuversicht trotz Vorsicht. Über die „Zweite Welle“.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 15. Oktober 2020 (03:45)

Man muss es in dieser Dramatik ausdrücken: Die „Zweite Welle“ rollt derzeit über den Bezirk. Corona-Verdachtsfälle und leider auch Todesfälle dominieren die Schlagzeilen und das politische Geschehen. Vor lauter Absagen und Sicherheitsmaßnahmen gehen die anderen News fast unter. Etwa, dass Max Stiegl seinen Leuten nun den Mindestlohn zahlt, ist zweifelsohne lobenswert. Ob das nachahmenswert ist, daran scheiden sich gerade die weltanschaulichen Geister.

Keine Frage der Weltanschauung ist bei uns zum Glück das Thema Corona-Sicherheitsmaßnahmen. Das ist vielerorts ganz anders. Die Maske, das Abstandhalten, der Verzicht auf den für uns eigentlich typischen Handschlag, das Händewaschen – das sind Selbstverständlichkeiten geworden und keine politischen Kampffelder.

Diese Selbstverständlichkeiten, da sind sich Experten einig, werden nicht nur die Covid- sondern auch die Influenza-Infektionen eindämmen. So kann das schlimmste Szenario, ein zweiter Lockdown, vermieden werden. Also: Bleiben wir optimistisch, aber bleiben wir vorsichtig.