Man darf auch das Gute sehen. Werner Müllner über das offene Kinoprojekt

Von Nina Sorger. Erstellt am 15. November 2017 (04:45)

Zu Martini geht’s im weitesten Sinne darum, gute Dinge tun. Angefangen beim Teilen — womit nicht das Teilen von Hasspostings im Internet gemeint ist — bis dahin, vielleicht auch „nur“ gute Dinge zu sehen. Ein Beispiel? Der Stadtbus wird nicht teurer. Als man auf der Tagesordnung des Eisenstädter Gemeinderates „Tarifanpassung für den Stadtbus“ las, dachte mancher Schelm, dass nun, nach der Wahl, am Preisrad gedreht wird. Nichts passiert, formhalber brauchen nun bestimmte Kinder einen Ausweis. Oder das Martinifest in der Stadt. Einerseits könnte man raunzen, dass die Fußgängerzone so voll war, dass es mitunter kein Weiterkommen gab. oder man sagt, dass, wenn Angebot, Zeit und Wetter passen, die Innenstadt von den Menschen gerne angenommen wird. Ähnliches gilt für offene und im Wahlkampf unter die Räder gekommene Projekte wie das geplante Kino. Im Wahlkampf haben die Gegner ihrer Krallen ausgefahren und wurden bei der Wahl dafür — je wie man es sieht — belohnt oder bestraft. Nun ist es Zeit, das Projekt Kino objektiv zu sehen und die Wünsche der Bürger umzusetzen.