Alle Kräfte sind ideal mobilisiert. Über den frischen AKA-Wind.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 28. Januar 2021 (01:34)

Als wäre die Corona-Pandemie nicht schon hart genug für alle (Jung-)Spitzensportler, hat sich das Krisenjahr 2020 in der Fußballakademie Burgenland durch den sommerlichen Totalschaden des SV Mattersburg weiter zugespitzt. Dieser machte es gerade burgenländischen Talenten noch schwerer. Doch auch aus dieser Krise schwimmt man sich zurzeit elegant frei, Transfers von U18-Spielern zu Profiklubs belegen das. Knapp vor dem Jahreswechsel gab auch noch Manuel Takacs seinen überraschenden Abschied als Sportlicher Leiter bekannt.

Seitdem ging ein ordentlicher Ruck durch den Betreuerstab. Geschäftsführung, Trainer und Sportwissenschaftler rückten – rein administrativ gesehen – näher zusammen. Keiner ist sich zu schade, sein Können am Platz, sein Fachwissen sowie einige Sonderschichten und Extra-Stunden zu investieren. Und das alles im Sinne der Ausbildung der Jugendlichen. Reibungslos erfolgte der Start ins 2021er-Jahr. Binnen weniger Wochen wurde der Trainings- und Spielbetrieb erfolgreich aufgenommen. Die drei Sichtungstermine in Ritzung (innerhalb von nur zwei Wochen) gingen äußerst professionell über die Bühne. Alle Kräfte wurden in diesen spannenden Zeiten somit mobilisiert. Und es zeigt sich: Mit diesem Schwung könnte auch eine sehr gute Basis für die Zeit nach der Corona-Krise geschaffen sein.