Aller Anfang muss nicht schwer sein. Über die jüngsten Neustarts im burgenländischen Amateurfußball.

Von Philipp Frank. Erstellt am 15. Mai 2021 (01:12)

Nicht immer muss die Corona-Pandemie nur Schlechtes mit sich bringen. Im Unterhaus kamen zuletzt zwar wie befürchtet Meldungen drohender Spielbetriebseinstellungen wie beim SC Frankenau in der 1. Klasse Mitte auf, doch es geht sehr wohl auch in die andere Richtung.

Mit dem Mattersburger SV, der im vergangenen Sommer als MSV 2020 aus der Taufe gehoben wurde, und dem UFC Schützen am Gebirge, kehren ein Neuling beziehungsweise ein alter Bekannter zurück auf die Bildfläche. Die MSV-Crew will als Nachfolgeverein des SV Mattersburg in der 2. Klasse Mitte für Furore sorgen, in Schützen wiederum geht es erstmals seit 2015 in der 2. Klasse Nord wieder mit Kampfmannschaftsfußball los.

Zudem könnte mit dem SV Mörbisch noch ein weiterer bekannter Verein auch in der untersten Nord-Klasse (Anm.: Pause seit März 2019) ein Comeback wagen. Dort sind sich aber sichtlich noch nicht alle Mitglieder einig, eine letzte Sitzung vor dem Stichtag, dem 20. Mai, steht noch an. Und im Süden gab es mit Stinatz zumindest wieder ein kleines Lebenszeichen, auch wenn dort vorerst nur die Nachwuchstalente wieder aufzeigen können.

Fakt ist: Die lange Corona-Pause macht die Lücke zwischen den Neulingen und den anderen Klubs nicht mehr allzu groß. Alle fangen quasi wieder bei Null an. Die Chance jetzt gleich beim Schopf zu packen, ist sicher die richtige Entscheidung für einen Neuanfang auf Burgenlands Fußballbühne.