Am Stand treten nicht mehr drin. Über den Trainerwechsel beim ASV Siegendorf.

Von Philipp Frank. Erstellt am 11. September 2019 (02:28)

Sechs Spieltage sind in der Burgenlandliga absolviert. Der ASV Siegendorf liegt mit zehn Punkten nur auf Platz acht – vier Zähler Rückstand auf Tabellenführer Ritzing. Dabei ist die Mannschaft um den nunmehrigen Ex-Trainer Michael Porics als großer Titelkandidat ins Rennen gegangen. Noch ist das Loch zur Spitze überschaubar und sollte mit dieser Mannschaft auch aufholbar sein. Dennoch zog man beim Burgenlandligisten die sportliche Reißleine und trennte sich von Porics noch am Montagabend.

Neo-Trainer Josef Kühbauer soll nun das Ruder wieder herumreißen und den ASV zurück auf Schiene bringen. Das sollte gelingen. Doch Vorsicht: Zuletzt schlug der Verletzungsteufel ordentlich zu. Nicht weniger als sechs Stammspieler fehlten. Der 18-Mann-Kader schrumpfte von Spieltag zu Spieltag zusammen. So viele Kicker kann keine Landesliga-Mannschaft adäquat ersetzen. In Kohfidisch liefen mit Simon Buliga, Bastian und Niklas Lehner sowie Jakob Szorger gleich vier U21-Spieler auf.

Ihnen gehört zweifelsohne die Zukunft. Für die knallharte Gegenwart wird aber auch der eine oder andere Rückkehrer guttun. Gepaart mit einem frischen Impuls auf der Trainerbank sollte was gehen, pardon: muss. Denn noch länger am Stand treten kann sich der ASV fix nicht mehr leisten.