Burgenlandliga künftig mal zwei?. Martin Plattensteiner über eine möglichen Neugestaltung der Ligen.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 13. Dezember 2017 (02:50)

SK Pama-Trainer Karl Prügger hat nicht nur einen lockeren Schmäh. Der ÖBB-Beamte erweist sich neuerdings auch als Visionär. So hört sich zumindest sein Vorschlag für eine mögliche Neugestaltung der höchsten Amateurligen im Betrieb des Burgenländischen Fußballverbands an. Konkret geht es um die Installierung einer ersten und einer zweiten Landesliga, jeweils zweigeteilt – in Nord und Süd. Aktuell gibt es bekanntlich die 2. Ligen Nord, Mitte und Süd – darüber die BVZ Burgenlandliga. Prüggers Variante sähe eine 2. Landesliga Nord und Süd sowie eine 1. Landesliga Nord und Süd vor.

Die Nachteile: Mit der Gruppe Mitte müsste sich eine Region auf den Norden und Süden aufteilen. Auch ist fraglich, wie sich eine Neugestaltung auf das landesweite sportliche Niveau auswirkt.

Andererseits würden die langen Burgenlandliga-Fahrtstrecken reduziert. Auch das Aufstiegsprozedere in der 2. Liga würde somit aufgewertet werden. Die dortigen aktuellen Spitzenklubs wie Deutsch Jahrndorf oder UFC Pama können sich ein Aufstiegsabenteuer unter diesen Voraussetzungen wohl kaum leisten. Ein überschaubarer(er) Kilometerradius ist auch den Fans zumutbar. Zudem könnten sich Eigen- und Unterbauspieler regional geballter präsentieren. Bleibt abzuwarten, ob dieser lose Vorschlag seinen Weg Richtung BFV-Zentrale findet. Eine interessante Variante ist er allemal.