Das Feuer muss wieder brennen

Martin Plattensteiner über die aktuelle Situation beim UFC St. Georgen.

Martin Plattensteiner
Martin Plattensteiner Erstellt am 21. Dezember 2016 | 03:22
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Vorgestellt hat man sich alles ganz anders. Der UFC St. Georgen-Eisenstadt startete mit drei Neuverpflichtungen (Heli Prenner, Arnold Ernst und Christoph Witamwas) in die neue Saison der 2. Liga Nord – und das als Titelkandidat. Doch der Lack war schnell ab, die gewünschten Erfolge blieben aus. Hannes Marzi, einst als Garant für kommende sportliche Höhen geholt, stand immer mehr in der Kritik.

Die Durchhalteparolen beschränkten sich eher auf Internet-Plattformen, die Leistungen am Rasen fielen unter die Kategorie „dürftig“. Dass zahlreiche Punkte spät, aber doch, verschenkt wurden, komplettiert die Spirale nach unten. Die UFCler stecken mitten im Abstiegskampf. Marzi fand sich plötzlich auf der Abschussliste wieder, sogar interne Spekulationen (Hannes „Baldi“ Fasching als Neo-Coach) drangen unvorsichtig an die Öffentlichkeit.

Nun zog Marzi (nach einer Besprechung mit Obmann Erwin Nemeth) die Reißleine. Der Verein und der Coach der Ersten einigten sich auf die Vertragsauflösung. Marzi bleibt als Nachwuchsleiter erhalten. Der Klub wiederum will mit seinem Neo-Cheftrainer neu durchstarten. Egal, wer: Es muss von Beginn an ein Top-Vertrauen geben, ein klares Ziel (Nichtabstieg 2017) definiert sein und die Unterstützung so passen, dass alle Sportplatzbesucher wissen: Jetzt brennt wirklich wieder Feuer.