Ein frischer Wind vor dem Sommersturm?. Thomas Steiger über die neue Situation beim FC Großhöflein.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 23. Januar 2019 (02:10)

Beim 2. Klasse Nord-Klub FC Großhöflein tat sich noch vor Weihnachten was – zumindest mal auf der Trainerbank. Martin Meiböck lenkte drei Jahre die Geschicke von der Linie aus, nun übernahm Christian Pinter das Ruder. Meiböck konnte einem in den letzten Monaten und Jahren oft leidtun, denn er hatte viel mit Verletzungen und einer daraus resultierenden niedrigen Trainingsbeteiligung zu kämpfen. Ergo konnte er praktisch nie die gleiche Elf auf den Platz schicken, musste auch viel improvisieren. Alles in allem war das kein guter Nährboden für dauerhaften Fortschritt. Man erreichte die gesteckten Ziele demnach auch nie, der Aufstieg blieb aus. Mit Christian Pinter wird nun frischer Wind ins sandige Getriebe des Vereins kommen, der sicher nötig war. Er soll den FCG langfristig zurück auf die Erfolgsspur führen.

Doch da wartet einiges an Arbeit auf den Neo-Großhöflein-Coach. Tabellarisch im Niemandsland (zwölf Punkte hinter den beiden Aufstiegsplätzen eins und zwei), muss er die Spieler kurzfristig bei Laune halten, um eine gute Basis zu schaffen. Die Maßnahmen für einen langfristigen Aufwärtstrend müssen aber im Sommer klar definiert werden. Vor allem eine Modifizierung des Kaders wird dann an oberster Stelle der „To-Do“-Liste stehen. Denn ganz ohne wird man auch in der nächsten Saison nicht um den 1. Klasse-Aufstieg mitspielen können.