Ein Liga-Auftakt mit Bauchweh. Peter Wagentristl über die Diskussionen um die neue Basketball-Liga.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 20. Februar 2019 (02:18)

Mit der Geburt der neuen burgenländischen Basketball-Liga vor etwas mehr als zwei Wochen begannen bereits die Diskussionen: Heißt die neue Spielklasse Hobbyliga oder 2. Landesliga – und ist sie notwendig? Einig sind sich die nordburgenländischen Vereine in einem Punkt: „Der Landesliga hat man damit sicher keinen Gefallen getan, das stimmt“, räumte Neusiedl Storks-Obmann Gerald Klein ein, dessen Team selbst zurückzog und nun eine Stufe weiter unten aktiv ist, wo in Turnierform gespielt wird. Dass in beiden Ligen nur vier Teams spielen, sehen Storks, Warriors und Dragonz aus Eisenstadt ähnlich kritisch. Letztere wollen nächste Saison wieder mit einer Zweiermannschaft in die Landesliga einsteigen, damit würde diese zumindest wieder auf fünf Teams anwachsen. Bitter ist der Abgang der Storks aus der Landesliga vor allem für die Warriors, die nun als einziges Team keine Bundesliga-Mannschaft im Rücken haben. Daher unterstützt man dort auch die Forderung der Storks nach einem Spielverbot für Bundesliga-Akteure, um den Ausgang nicht davon abhängig zu machen, ob die Einser-Garnitur zu diesem Termin selber spielt. Eine Ausnahmeregelung für junge Spieler wäre aber durchaus denkbar. Bei allen Meinungsunterschieden besteht also auch Einigkeit. In Zukunft sollen die Ligen möglichst zusammengeführt werden — ob tatsächlich ein geeignetes Ligasystem gefunden wird, steht auf einem anderen Blatt.