Ein Spektakel zum Saisonstart. Über das 7:4 der Ruster gegen St. Georgen in der 1.Klasse Nord.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 21. August 2019 (02:20)

Traditionell fallen in der ersten Runde der neuen Spielzeit im Unterhaus nie wirklich viele Tore. Oft sind die Partien von Taktik geprägt, man möchte noch nicht viel riskieren und gut in die Saison starten. Doch ganz anders verlief der Sonntag in der 1. Klasse Nord, respektive in der Storchenstadt Rust. Zu Gast beim Freistadt-Klub war der hochfavorisierte UFC St. Georgen, der allerdings ohne seine beiden Stützen Stefan Reinhalter und Horst Freiberger ins Duell mit dem Aufsteiger gehen musste. Dennoch räumte man dem Titelkandidaten alle Chancen ein, um am Ende drei Punkte mitzunehmen. Aber wie heißt es so schön: Oft kommt es ganz anders, als man denkt. Zwar brannten unterm Strich beide Teams ein Offensivfeuerwerk ab – zugegebenermaßen auch bedingt durch viele Elferentscheidungen und Abwehrfehler – doch am Ende konnten sich die Ruster über den ersten Sieg im ersten Spiel freuen, der mit 7:4 (!) auch einen hohen Untehaltungswert für die Zuschauer zu bieten hatte. Zählt man die vergebenen Chancen und die zu Unrecht nicht gegebenen Elfmeter hinzu, hätte das Ergebnis dem eines Handballspiels wohl um nichts nachgestanden.

Eine Partie mit elf Toren – um vier Tore mehr als in allen anderen fünf Spielen zusammen – erlebt man definitiv nicht alle Tage und macht Lust auf mehr.