Eine schwierige Saison wartet. Martin Plattensteiner über das 2. Liga-Schlusslicht SC Frauenkirchen.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 12. September 2018 (02:24)

Frauenkirchens Trainer Jürgen Bruck war von Anfang an klar, dass man in dieser Saison wohl oder übel um das nackte Überleben wird kämpfen müssen. Der Vorstand hatte beschlossen, in der schmucken Thermen-Arena nur mehr Kicker auflaufen zu lassen, die nicht bloß zum Absahnen den Dress überstreifen. Die Top-Truppe vom Vorjahr – rund um Manuel Brunnthaler oder Gabor Markus – hatte einfach zu viel Geld gekostet.

Natürlich findet man das Auslangen nicht nur in der eigenen Ortschaft. Mit Ivan Stulajter und Adam Kanyicska wurden doch zwei „Fremde“ geholt. Ob sie das schlingernde Schiff wieder auf volle Fahrt bringen können, sei dahingestellt. Dumm, dass sich auch noch Verletzungspech dazugesellte. Routiniers wie Martin Bruck, der von Bruder Jürgen quasi vom Weitermachen überzeugt wurde, Bernd Kaintz oder Gerry Steiner sind in die Jahre gekommen und spüren jegliche Belastung sofort. Dabei sollte dieses Trio die jungen Spieler anführen. Ein schwieriges Unterfangen, wenn man verletzt passen muss.

Am Freitagabend (19.30 Uhr) tritt man nun bei Tabellennachbar Winden an. Das könnte ein erster Vorgeschmack sein auf das, was noch kommt: Abstiegskampf pur. Und den muss die Mannschaft auch annehmen. Sonst wird es eng. Zu groß ist schon jetzt die Gefahr, richtig abzufallen und mit dem neuen Stadion eine Klasse runterzurattern.