Eine wichtige 2021er-Botschaft. Über die aktuelle Lage in der Fußballakademie.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 02. Mai 2021 (04:23)

Die Corona-Pandemie, das Aus des SV Mattersburg und die damit so wesentliche Frage der offenen Anteile, der Abschied von Sportchef Manuel Takacs – die Fußballakademie (AKA) Burgenland wurde 2020 ordentlich hin- und hergewürfelt. Kurz vor dem Jahreswechsel verkündete das Land Burgenland dann aber offiziell die Anteile des SV Mattersburg zu übernehmen.

Ab Jänner stand die Crew dann wieder unter Starkstrom-Spannung: Aufnahmetests für die künftigen U15-Kicker, Trainings- und Meisterschaftsstart. Vor den Verantwortlichen und Beteiligten – von Trainern über Masseure und Administratoren bis zum Fahrtendienst oder dem Reinigungspersonal – muss man den Hut ziehen. Sie haben alles an Flexibilität und persönlichen Einsatz in die Waagschale geworfen, um die intensiven und turbulenten Monate zum Wohl der Youngsters auf hohem Niveau garantieren zu können.

Nun stehen weitere Entscheidungen an: Die kommende U15 muss in den Trainingsalltag eingeführt werden. Die verbleibenden 2003er-Kicker (nur mehr drei an der Zahl) benötigen zukünftig eine Profi-Bleibe. Und auch der von Hans Füzi interimistisch ausgeübte Posten des Sportlichen Leiters ist noch offen. All diese Punkte sind aber längst nicht mehr an eine Existenzfrage der Fußballakademie geknüpft. Weil das Werkl läuft – und das ist die wichtige 2021er-Botschaft.