Feuertaufe muss nachhaltig sein. Thomas Steiger über den Start des SC Eisenstadt in der 2. Klasse Nord

Von Thomas Steiger. Erstellt am 15. August 2018 (02:36)

Mit dem Start und der Wiederbelebung des SC Eisenstadt kehrt kommenden Samstag auch wieder ein Stück Tradition und Nostalgie zurück ins Burgenland. Nach knapp zehn Jahren des Wartens und der vergeblichen Versuche, den SCE wieder aufleben zu lassen, ist es heuer (endlich) soweit und man gibt der Landeshauptstadt wieder einen Fußballverein (zurück).

Mit dem Spiel gegen Purbach wird der gesamte Klub ins kalte Wasser gestoßen und muss nach knapp einjähriger Planungs- und Entstehungsphase nun die ultimative Feuertaufe bestehen. Beachtlich ist auch, welch mediales und öffentliches Interesse der Neustart des SCE mit sich bringt – Politiker- und Sportgrößen haben sich für die Partie angekündigt.

Bleibt nur abzuwarten, wie die vielen neuen Kicker des SC Eisenstadt auf der rundum sanierten Anlage in Schützen die Vereinsfarben vertreten werden und ob das Niveau unterm Strich reichen wird, um am Ende eine überdurchschnittliche Rolle in der Meisterschaft spielen zu können.

Doch das wird auch nicht das Hauptziel von Obmann Chris Görz und Co sein. Vielmehr muss man versuchen, auch bei Negativerlebnissen und Rückschlägen die Euphorie im und um den Verein stetig hochzuhalten, um so die relativ hochgelegte Latte auch dauerhaft und nachhaltig überspringen zu können.