Freche Portion an Optimismus. Martin Plattensteiner über die Lage bei 2. Liga Nord-Tabellenschlusslicht SC Breitenbrunn.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 21. März 2018 (02:33)

Mit dem Rücken zur Wand – klar, dass sich die Breitenbrunner in ihrer momentan (noch) misslichen Situation (nur sieben Punkte im Herbst) dieses Motto nicht eingestehen wollen. „Die anderen müssen sich fürchten, nicht wir“, richtete Trainer Erwin Raithofer dem Rest der Liga (welcher aber zur Gänze vor seinem sportlichen Brötchengeber liegt) aus. Über die freitägige Spielabsage war man alles andere als „amused“. Gegner Gols wollte man im Sechs-Punktespiel mit einem vollen Erfolg ordentlich näherrücken. Jetzt will man in Illmitz voll anschreiben, um das Projekt Klassenerhalt in Angriff zu nehmen. Nichts zu verschenken – so lautet die aktuelle Devise.

Woher kommt diese neugewonnene Zuversicht? Handelt es sich dabei um eine Durchhalteparole? Mit zwei Siegen hat man zu denen, die ebenfalls das rettende Ufer verteidigen, aufgeschlossen. Zudem ist der Kader verstärkt und auf 18 Mann ausgebaut worden. War man in der Offensive bislang von der Fitness eines Tomas Varhanik abhängig, so ist die Sturm-Arbeit nun auf mehrere qualitativ starke Schultern verteilt. Lobens- und erwähnenswert, dass auch die Ersatzbank gut bestückt ist. Vor allem Junge um Claus Bilneier oder Julian Milner haben in der Vorbereitung gezeigt, dass man sich auf sie verlassen kann. Mut wird oft belohnt – am 26. Spieltag wird jedenfalls dann abgerechnet.