Gemeinsam wäre ein Schlagwort

Über das Problem in der Regionalliga Ost, die wohl eine 13er-Liga bleibt.

Martin Ivansich
Martin Ivansich Erstellt am 16. April 2021 | 03:34

Abgeschmettert, vorläufig. Das Ansuchen der Regionalliga Ost-Teams in der kommenden Saison wieder mit 16 Teams zu spielen, wird von den Landesverbänden bis auf weiteres nicht umgesetzt. Keine sportliche Entscheidung, keine Aufsteiger — so die Begründung. Rechtlich stehen die Verbände damit wohl auf der sicheren Seite und können sich diesbezüglich auch keinen Vorwurf machen. Gefallen lassen müssen sich die Verantwortlichen aber dennoch etwas.

Man habe die in dieser Hinsicht durchaus aktiven und willigen Vereine nicht nach einem Lösungsvorschlag gefragt. Noch dazu sei in den ÖFB-Regularien verankert, dass die Regionalliga aus 16 Vereinen zu bestehen hat. Das kreiden zahlreiche Vereinsverantwortliche den Entscheidungsträgern in dieser Causa an.

„Mögliche angedachte Szenarien der Regionalligavereine lassen sich – unabhängig von der rechtlichen Durchführbarkeit – schon alleine aus Termingründen nicht umsetzen“, so der Auszug aus der Begründung der zuständigen Paritätischen Kommission. Angedacht ist aber nicht angehört. Diesen Vorwurf muss man in den Verbänden durchaus aushalten. Noch dazu, wo ja alle Vereine an einer gemeinsamen Lösung interessiert wären. So oder so: Die 3. Liga hätte sich in dieser Thematik einen gemeinsamen Diskurs verdient.