Großhöflein: Viele Verletzte als Knackpunkt

Thomas Steiger über die verkorkste Hinrunde des FC Großhöflein in der 2. Klasse.

Erstellt am 08. November 2017 | 02:31
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Trainer Martin Meiböck konnte einem in den letzten Monaten schon fast leidtun. Seine ambitioniert in die Saison gestarteten Großhöfleiner (man wollte um den Aufstieg mitspielen) mussten frühzeitig erkennen, dass das Ziel definitiv zu hoch gesteckt war. Doch es scheiterte im Herbst nicht an der Qualität der Spieler, sondern an einer langen Verletztenliste. Teilweise musste Coach Meiböck ein halbes Dutzend Stammspieler vorgeben, vor allem der lange Ausfall von Goalgetter und „Lebensversicherung“ Imre Csermelyi fiel schwer ins Gewicht.

Großhöflein zählt zwar zu den Mannschaften in der 2. Klasse Nord, die über einen quantitativ guten Kader verfügen, doch einige Spieler kann man eben trotzdem nicht ersetzen. Deshalb musste der Cheftrainer viel umstellen, so gut wie nie konnte er dieselbe Elf aufs Feld schicken. So ließ man dann folglich viele Punkte liegen und verlor komplett den Anschluss zur Spitze, aktuell fehlen neun Punkte auf einen Aufstiegsplatz. Erst in den letzten drei Runden kam man in Fahrt, holte sieben von neun möglichen Punkten.

Was bleibt also? Die Hoffnung darauf, dass sich im Frühjahr das Lazarett lichtet und Csermelyi und Co. das volle Potenzial auf den Platz bringen. Wer weiß, was dann für Großhöflein am Ende vielleicht doch noch möglich sein kann.