Lebenszeichen der Freistädter. Thomas Steiger über die neue Ruster Hoffnung in der 1. Klasse Nord.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 11. April 2018 (02:24)

Der SCF Rust ist nach dem 4:1-Heimerfolg über Halbturn auch (endlich) in der Rückrunde der 1. Klasse angekommen. Nach drei Niederlagen en suite, mit keinem erzielten Tor, war der Dreier am vergangenen Wochenende immens wichtig, um den Anschluss an die vorderen Plätze nicht zu verlieren und ein kräftiges Lebenszeichen im Abstiegskampf von sich zu geben. Die Truppe von Coach Dieter Komanovits konnte die Torsperre brechen und schoss sich mit vier Volltreffern den Frust, über einen bis dahin schwachen Frühjahrsstart, von der Seele.

Herausstreichen muss man, auch wenn es die ersten drei Ergebnisse nicht bestätigten, die getane, akribische Arbeit von Trainer Komanovits, der die Storchenstädter über den Winter merklich „aufpeppte“, fitter und körperlich besser machte. Auffällig, dass die Ruster in den zweiten Hälften der Partien immer noch eine Schippe drauflegen konnten, während die Kräfte der Gegner langsam schwanden. Gegen Halbturn kehrte auf Seiten der Freistädter auch ein bisschen das Spielglück zurück, was die Runden davor eher nicht der Fall war und so auch die Punkte liegen gelassen wurden.

Jetzt gilt es in Rust aber, die gezeigte Leistung zu konservieren, spielerisch vielleicht noch zuzulegen. Dann werden Punkte folgen – und man muss sich auch vor keinem Team der Liga verstecken.